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Der neue und erste Plattenspieler von Cambridge Audio, der Alva TT, ist eingetroffen und schmeichelt den Sinnen. Benannt nach Thomas Alva Edison bringt der betont schlichte und dadurch sehr schicke Brite einen Direktantrieb statt Riemenantrieb mit und ein richtig richtig tolles MC-Tonabnehmersystem, das man alleine locker schon in der 500€+ Klasse einordnen kann. Wo bei den meisten Komplettangeboten genau an dieser Stelle gespart wird lässt es Cambridge hier richtig krachen. Montiert an einem bewährten und klassischen Rega RB303 Tonarm wird ein Schuh draus.

Das Gerät selber ist sehr wertig und schwer, dazu trägt die dicke und massive Aluminiumplatte mit gefrästem Cambridge Schriftzug gewiß ihren Teil bei und erhöht den Streichelfaktor nochmals deutlich. Der Plattenteller ist aus POM, einem Kunststoff der in seinen Eigenschaften dem Vinyl der Platte nicht unähnlich ist. Aus diesem Grunde gibt es auch komplette Spieler aus diesem Material, zum Beispiel bei Transrotor. Und ebenfalls aus Deutschland nutzt Clearaudio bei allen neueren Plattenspielern ebenfalls dieses Material für den Teller. Hier hat Cambridge also auch alles richtig gemacht.

Dazu besitzt der Alva TT sogar eine eingebaute Phonovorstufe auf Basis der hervorragenden Cambridge DUO, er kann also direkt an jeden beliebigen Eingang an einem Verstärker angeschlossen werden, außer Phono ;-) Und, jetzt wird es ganz modern, er bietet die Möglichkeit seine Signale digitalisiert in 24 Bit / 48KHz per Bluetooth an einen Kopfhörer oder Lautsprecher zu senden. So sind auch ganz puristische Ansätze möglich, wo man keine klassische Anlage mehr braucht. Kombiniert mit einer KEF LSX oder Dynaudio XEO 20 hat man mit Plattenspieler und Lautsprechern schon ein komplettes HiFi System mit Streaming, Internetradio und natürlich Plattenwiedergabe. Sinnvollerweise hat der Spieler auch eine Abdeckhaube im Lieferumfang, man kann also getrost von einer Vollaustattung sprechen bei dem hübschen Neuzugang.

Klanglich ist er ein druckvoller, mitreissend dynamischer und sehr feingeistiger Geselle. Man merkt sofort, dass ein (gutes) MC-System halt deutlich feiner auflösen kann als ein MM-System. Feinste Details, die sehr stark zum Livefeeling beitragen, werden hier nicht verschluckt sondern wunderbar homogen ins Klangbild integriert. Glückwunsch nach England für solch einen fulminanten Einstieg ins Segment der hochwertigen Plattenspieler.

Der Zusammenbau ist denkbar simpel, binnen weniger Minuten ertönt Musik aus dem guten Stück. Dazu gibt’s nicht nur die klassische Anleitung, sondern ganz modern auch ein YouTube Video: https://www.youtube.com/watch?v=Qt7vGqyeMus

Die restlichen Infos finden Sie natürlich auch auf der Hompage: https://www.cambridgeaudio.com/deu/de

 

 
 

 

 

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